Beim Gießen kann man einiges falsch machen!

Gerade junge Pflanzen, die gerade erst Triebe bekommen, vertragen es nicht gut, wenn über einen längeren Zeitraum wenig Regen fällt. Deshalb solltest du ihnen mit dem richtigen Gießen helfen, denn sie haben im Mai einen sehr hohen Wasserbedarf.

15 Tipps zum Thema Gießen

  1. Nicht abwarten mit dem Gießen! Sind die Pflanzen bereits schlapp und die Blätter welk, können die Pflanzen ernsthaften Schaden davontragen.
  2. Lieber einmal gründlich und tief wässern, als ab und zu ein bisschen die Pflanzen und die Bodenoberfläche mit Wasser zu benetzen.
  3. Wasser ist nicht gleich Wasser. Gerade wegen den damit verbunden Kosten, ist Trinkwasser übers Jahr gesehen zu teuer für den Garten.
  4. Regenwasser ist weniger kalkhaltig und wärmer als Trinkwasser. Denn Pflanzen können bei zu kaltem Wasser einen Kälteschock bekommen. Damit bekommen Pflanzen das Signal, dass die kalte Jahreszeit noch nicht vorbei ist und sie stecken ihre Kraft nicht in das Wachstum neuer Triebe.
  5. Stelle Regentonnen ums Haus herum auf, damit du weniger zu schleppen hast.

    In einer Regentonne sammelst du den wertvollen Regen

    In einer Regentonne sammelst du den wertvollen Regen
    Bild: mono1999/ pixabay.com /CC0 1.0

  6. Gieße nie bei strahlendem Sonnenschein! Regen fällt in der Natur nur, wenn es bewölkt ist. Dies könnte also wiederum ein Temperaturgefälle verursachen, welches den Pflanzen nicht behagt. Außerdem können Tropfen auf den Blättern verbleiben und durch Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas das Licht bündeln und Verbrennungen verursachen.
  7. Bei Rosen, Salat, Tomaten oder Obstgehölzen führt eine Bewässerung bei Sonnenschein möglicherweise zu Pilzerkrankungen, weil sich diese in feucht-warmen Milieu besonders wohl fühlen.
  8. Nur an bewölkten, regenfreien Tagen deine Pflanzen bewässern.
  9. Hast du bereits Schnecken in deinem Garten entdeckt? Um dem Risiko eines Schneckenfraßes entgegenzuwirken, gießt du am besten eher morgens. Sonst nutzen die Weichtiere nachts den Wasserfilm, um zu deinen Pflanzen zu gelangen.
  10. Wasser sollte wie natürlicher Regen zu Boden fallen. Ein zu fester Wasserstahl, der direkt auf die Pflanzen zielt, könnte sie verletzen.

    Bewässern mithilfe eines Gartenschlauchs

    Bewässern mithilfe eines Gartenschlauchs
    Bild: trinitaskunst/ pixabay.com /CC0 1.0

  11. Sämlinge am besten nur mit warmen Wasser gießen. Dazu etwas Wasser in einer Gießkanne in der Sonne erwärmen.
  12. Man kann auch das Wasser direkt an die Wurzeln führen, damit nicht ein großer Teil des Wassers verdunstet. Außerdem ist dies für Pflanzen wie Gehölze wichtig, die gerade im Mai eingepflanzt wurden und dessen Nachbarn kein Wasser benötigen.Man gießt sie ganz einfach, indem man einen Gartenschlauch an die betreffende Pflanze legt und das Wasser nur tröpfelnd laufen lässt.
  13. Es gibt auch spezielle Bewässerungssysteme, mit denen man auch größere Gärten manuell oder automatisch ohne viel Arbeit bewässern kann.
  14. Spare Wasser, indem du nach dem Gießen mit deinem Grubber oder Kultivator den Boden einmal durcharbeitest. So kann das Wasser vom Boden besser festgehalten werden.
  15. Eine Mulchschicht verringert die Verdunstung und spart ebenfalls Wasser. Außerdem verringert sie das Wachstum von Unkraut und kann noch vieles mehr. Lies dazu diesen Artikel.

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