5 Fragen die du dir stellen solltest, bevor du anfängst deinen Garten zu planen

Aller Anfang ist schwer. Oder doch nicht?

Gartenplanung

Wie plane ich meinen Garten?
Bild: monicore / pixabay.com / CC0 1.0

Vieles kannst du in deinem Garten selbst beeinflussen. Fehlen Nährstoffe, so hilfst du mit Dünger nach. Ist es zu trocken, gießt du natürlich die Pflanzen. Doch die Sonne kannst du nicht beeinflussen! Deshalb solltest du dir schon im voraus im klaren sein, wie dein späterer Garten mal aussehen soll. Dazu stellst du dir am besten folgende Fragen:

  1. Wo ist der sonnigste, wo der schattigste Platz in meinem Garten? (Auch abhängig von der Tageszeit!)
  2. Wie sieht es mit meinen Nachbarn aus? Möchte ich Sichtkontakt vermeiden oder den bestehenden Zaun entfernen um so einen optisch größeren Garten zu haben?
  3. Wie ist die Bodenbeschaffenheit in den verschiedenen Bereichen meines Gartens (lehmig, sauer oder kalkhaltig)?
  4. Wie löse ich das Problem mit den Mülltonnen?
  5. Wie soll der Weg zum Haus oder die Terrasse gestaltet werden?

 

Weißt du überhaupt schon was du willst?

Wie soll mein Garten aussehen?

Wie soll mein Garten aussehen?
Bild: bcox99 / pixabay.com / CC0 1.0

Da jeder Mensch verschieden ist, sieht der perfekte Garten für jeden anders aus.

Möchtest du dich entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen? Oder hast du eher Lust auf Grillfeiern mit Freunden? Genießt du lieber alleine die Farbenpracht deines Blumenbeets? Oder brauchen die Kinder eine Spielecke?

Plane so auch für die Zukunft. So kann zum Bespiel, wenn die Kinder groß sind, der Sandkasten einem kleinen Gartenteich weichen.

Nicht immer passen Wünsche und Wirklichkeit zusammen. So solltest du nicht gegen die Natur arbeiten, indem du versuchst, eine Pflanze die viel Licht braucht an der schattigen Hauswand zu pflanzen. Dies frustriert und kostet Zeit und Kraft. Andere Pflanzen brauchen vielleicht einen eher lehmhaltigen Boden, um ordentlich wachsen zu können. Nutze die Gegebenheiten deines Gartens. Das macht vieles einfacher.

Auch solltest du deinen Garten nicht gegen dein persönliches Naturell planen. Wenn du ein sehr ordentlicher Mensch bist und kein Blättchen in deinem Garten liegen sehen kannst, wird ein romantischer Rosengarten mit vielen Stauden dich wahrscheinlich nicht glücklich machen können. Andersrum wird ein eher chaotischer Mensch sich nicht in einem klar strukturiertem Garten wohlfühlen.

Ein weitere wichtige Überlegung: Welche Jahreszeit ist dir am wichtigsten? Bist du im Hochsommer eh meist verreist, hast du nichts von Pflanzen, die genau zu dieser Zeit blühen.

Ganz wichtig zum Schluss: Wie viel Zeit möchtest du in deinen Garten investieren?
Wenn der Garten bereits angelegt ist, solltest du ihn regelmäßig pflegen. Finde also heraus, ob der Aufwand es dir Wert ist.




1 Antwort

  1. Rosa sagt:

    Sehr cooler Beitrag. Danke für die inspirierenden Fragen. Spielecke finde ich auch ganz wichtig, aber auch das mein Bereich zum Entspannenen nicht direkt daneben liegt. Ich mag den Frühling und den Sommer und das plätschern unsere kleinen Wasserspiels. Tolle Seite übrigens, viele schöne Beiträge, macht weiter so.

    Alles Liebe

    Rosa

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