Wie teile ich meinen Garten auf?

So, die ersten Überlegungen hast du nun hinter dich gebracht und eine grobe Ahnung, wie dein Garten aussehen soll.
Nun gehe ich genauer auf die Planung ein.

Durch diesen Rosenbogen wird der Garten aufgeteilt

Durch diesen Rosenbogen wird der Garten aufgeteilt
Bild: neufal54/ pixabay.com / CC0 1.0

Es ist wichtig seinen Garten zu strukturieren. Wenn man dies richtig macht, wirkt er sogar größer. So können bei kleinen Gärten Mauern, Zäune oder eine Pergola den Raum begrenzen. Bei größeren Gärten können auch Hecken oder Bäume Räume bilden.

Viele Hobbygärtner versuchen mit einer möglichst großen Rasenfläche ihren Garten größer erscheinen zu lassen. Doch dies wirkt sich nur nachteilig auf dessen Größe aus, denn der Rasen ist schnell überblickt, die Augen finden nichts interessantes. Der Bereich wird also als uninteressant abgehakt.

Nur Rasen - der Garten wirkt klein

Nur Rasen - der Garten wirkt klein
Bild: spinheike / pixabay.com / CC0 1.0

Doch es gibt viel schönere Möglichkeiten deinen Garten künstlich zu vergrößern. Dabei solltest du alle Dimensionen, also Länge, Breite und Höhe beachten. Die vierte Dimension, die Zeit, werden ich in einem anderen Kapitel beschreiben.
Besonders die Höhe sollte nicht unterschätzt werden, sonst wirkt der Garten zu flach und eher wie ein ausgerollter Teppich. Der Garten sollte immer ein Gegengewicht zum Haus bilden, sonst wirkt dies zu massig. Wenn keine unterschiedlichen Höhen in deinem Garten gegeben sind, hast du die Möglichkeit, durch einen tiefer gelegenen Sitzplatz oder durch hohe Hecken, Sträucher, Zäune oder Rosenbögen dem Garten mehr Tiefe zu verleihen. Das macht ihn gleichzeitig gemütlicher und gibt ihm etwas Überraschendes und oft auch Verwunschenes.

Selbst den kleinsten Garten kannst du optisch vergrößern, indem du mit der Perspektive spielst und auch die richtigen Pflanzen für deinen Garten wählst.
Schmale Beete mit winzigen Blüten wirken in einem großen Garten nicht, können aber die Ecken eines kleinen Garten interessanter machen.
Viele Menschen haben einen schmalen, langen Garten, wie man ihn von Reihenhäusern kennt.
Der muss aber nicht so aussehen. Gerade in solche Gärten kannst du durch eine lockere, transparente Unterteilung durch höhere Pflanzen, optische Täuschungen hervorbringen.

Wie sollen die Wege aussehen?

Runde Steinfliesen

Runde Steinfliesen
Bild: werner22brigitte / pixabay.com / CC0 1.0

Wege im Garten sind kein Muss. Doch auch wenn du immer wieder anders über deinen Rasen gehst, um zu deinem Blumenbeet zu kommen, leidet der Rasen und es bilden sich Trampelpfade.
Warum also nicht gleich einen schönen Weg mit einplanen?
Doch dieser sollte nicht einfach ins Nirvana führen. Der erste Weg zum Garten führt vom Haus zu dessen Eingang und sollte vom Typ und der Farbe zum Haus passen um eine optische Einheit zu bilden.
Auch solltest du an die kalte Jahreszeit denken, in der der Weg sonst gefährlich glatt wird, wenn man das falsche Material wählt. Also lieber etwas mit einer rauen Oberfläche wählen.
Natursteine wirken, wie der Name schon sagt, am natürlichsten zu Pflanzen. Schön wäre es natürlich, wenn du einen Stein aus der Region finden würdest.
Ob die Pflanzen den Weg überwuchern dürfen, liegt an der Art Ihres Gartens. Dies passt wunderbar zu einem naturbelassenen Garten und macht ihn wilder. In einem streng strukturiertem Garten ist das natürlich keine Option.

Die Planung ist abgeschlossen? Lege jetzt los und erfahre hier, wie du einen Gartenweg anlegst.

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