Hecken schneiden im September? Vorsicht!

Jetzt, da die Brutzeit der Vögel und die Vegetationsperiode der Gehölze abgeschlossen sind, steht einem Formschnitt deiner Hecke nichts mehr im Weg. Aber aufgepasst: Zum Schutz der Natur, darf man zwischen dem 01. März und 30. September nur einen Schnitt zur Pflege vornehmen. Dabei sollte kein Vogelnest oder ähnliches Schaden nehmen. Die Hecke muss also vorher gründlich kontrolliert werden. Ein starker Rückschnitt oder sogar eine Entsorgung der Hecke sind nicht erlaubt. Es droht sonst ein Bußgeld.

Der September ist aus mehreren Gründen die perfekte Zeit für einen Formschnitt: Die Austriebe der Hecke sind bereits verholzt, entstehende Wunden schließen sich schnell und weder Frost noch Sonnenbrand können deiner Hecke jetzt schaden.

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Der radikale Heckenschnitt ist im September noch nicht erlaubt.
Bild: Antranias/ pixabay.com /CC0 1.0

So schneidest du deine Hecke richtig:

  1. Wähle einen schattigen Tag zum schneiden, damit die Schnittstellen nicht zu stark austrocknen.
  2. Du solltest noch mehr als im Frühjahr darauf achten, nur am jungen Holz zu schneiden.
  3. Schneide die Krone schmaler als die Basis. So vermeidest du, dass die Hecke in späteren Jahren unten verkahlt. Denn so bekommt die Hecke auch unten noch genug Licht.
  4. Lege vor dem Schnitt eine Plane aus, auf der die Blätter und Äste fallen können. Damit erleichterst du das Abräumen enorm.
  5. Nutze das angefallene Schnittgut als Mulch. Zerhäcksel es und verteile es unter der Hecke. Gleiches gilt auch für Laub, welches ein super Dünger ist.

Tipp: Bei großen Hecken mit vielen Blättern und dünnen Ästen kann man auch mit dem Rasenmäher das Schnittgut aufsammeln. Dann ist es auch gleich schön kleingehäckselt.

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